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Ziele und Aufgaben

Die „Deutsche Vereinigung für Politische Bildung“ (DVPB) ist der Fachverband für Politische Bildung in Deutschland, ein überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehrern, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen, die in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung politisches Lernen im weitesten Sinn vermitteln.

Politische Bildung ist für uns als Grundlage einer Demokratie unerlässlich, deswegen setzen wir uns als Interessenvertretung bei der Landesregierung und den Institutionen der Lehrerfortbildung für eine angemessene Vermittlung sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Politik, Wirtschaft, Soziologie) ein. Durch ständigen Erfahrungs- und Informationsaustausch, eigene Zeitschriften, Fortbildungen und Tagungen bemühen wir uns die Politikvermittlung zu verbessern.

Zum Selbstverständnis des Landesverbandes:

"Die DVPB NW wendet sich gegen jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Wir stellen uns mit unserer Arbeit in den Dienst einer pluralistischen und weltoffenen Gesellschaft, in der gesellschaftliche Konflikte politisch und mit friedlichen Mitteln ausgetragen werden."

Vortrag auf dem 8. Politiklehrertag im September 2000 in Hannover;

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I. Wodurch sind gegenwärtige Bildungsanforderungen charakterisiert? – oder ein Plädoyer für selbstorganisiertes Lernen

  1. Zeitgemäße politische Bildung bedeutet die Subjektorientierung traditioneller theoretischer Konzepte politischer Bildung ernst zu nehmen
  2. Empirische Befunde belegen drei zentrale Defizite der Praxis
  3. Eine zeitgemäße Didaktik der Selbstorganisation gibt Antworten auf diese drei zentralen Defizite

II. Welchen Beitrag kann das Internet zur Implementierung dieser Bildungssettings leisten – oder Zur Frage der ‚Angemessenheit‘ des Internet für eine zeitgemäße politische Bildung

  1. Das Internet vereint eine Reihe neuer Medienmerkmale und wirkt daher wie ein "trojanisches Pferd" beim Wandel zu einer zeitgemäßen subjektorientierten Lernkultur.
  2. Zur Beurteilung eines Mediums im pädagogischen Kontext ist dessen Angemessenheit für die jeweilige Lehr-/Lernsituation das entscheidende Kriterium
  3. Begrenzungen hinsichtlich der Förderung selbstorganisierten Lernens durch das Internet sind:
  4. Allgemeine Begrenzungen für den Einsatz mit neuen Medien ergeben sich aus der
    • Spaßfalle
    • Schnelligkeitsfalle
    • Effektivitätsfalle (Reinmann-Rothmeier/ Mandl 1998, 59ff.)
  5. Medien sind Erfahrungsgüter, deren Nutzen man erst erkennt, wenn man sie selbst gebraucht.

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