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Landeszentrale

Ministerpräsident Stephan Weil eröffnete am 25. Januar 2017 gemeinsam mit Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic und Ulrika Engler die neue Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung.

Nach 12 Jahren Vakanz wurde am 25. Januar 2017 um 12.25 Uhr die Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen neu gegründet. Auf Initiative der Regierungskoalition war 2016 im Landtag einstimmig beschlossen worden, die Landeszentrale wieder aufleben zu lassen. Ihre Heimat hat sie am Georgsplatz 18/19, 30159 Hannover, gefunden.

In ihrer Rede zur Eröffnung stellte die Direktorin Ulrika Engler die zukünftigen Aufgaben der Landeszentrale als Anlaufstelle für die politische Bildung in Niedersachsen vor:

„Beteiligung gelingt nur mit Information: Politische Bildung ist die zentrale Grundlage demokratischen Handelns. (...) Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung hat den Auftrag, die Menschen für die Demokratie zu begeistern und das Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern. Sie soll Angebote der politischen Bildung in Niedersachsen koordinieren und Akteure vernetzen, Bürgerinnen und Bürgern - insbesondere auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen - Zugänge zu politischen Informationen ermöglichen sowie der Bildungsarbeit in diesem Bereich einen neuen Schub verleihen. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung neuer Formate und Methoden im Bereich digitaler Medien und Netzwerke.“

Die DVBP Niedersachsen hat sich seit vielen Jahren für die Neugründung eingesetzt und freut sich, dass die Bemühungen zu einem positivem Ergebnis geführt haben.

Wir werden im kritischen Austausch mit Frau Ulrika Engler unsere Vorstellungen von den Aufgaben der neuen Landeszentrale vortragen.

Frau Engler wünschen wir Geduld, Ehrgeiz und ein glückliches Händchen beim „bohren dicker Bretter“ in schwierigen Zeiten für unsere Demokratie.

www.demokratie.niedersachsen.de

Kurzanalysen des Forschungszentrums Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

 

Die Broschüre finden Sie hier: Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration

 

Donnerstag 16. Oktober – 19:30 h – Leibnizsaal Hannover - Eintritt 12,00 Euro

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Seit ihrer Gründung vor 50 Jahren engagiert sich die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung DVPB) für eine Stärkung der Politischen Bildung an Schule, Hochschule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Mit unserem Positionspapier "Politische Bildung für die Demokratie" fassen wir zusammen, wofür wir als Interessenvertretung der Politischen Bildung stehen.

Karl-Peter Fritzsche, Susann Gessner, Dirk Lange, Sibylle Reinhardt, Birgit Kassovic, Sabine Achour, David Salomon, Sara Alfia Greco und Andreas Eis – Jessica Schattschneider konnte leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen. Wir gratulieren hier nun an dieser Stelle für die Auszeichnung.
(Foto: Henrik Peitsch)

Die DVPB verwaltet seit 1976 den "Forschungsfonds Psychologie der politischen Bildungsarbeit" im Sinne seines verstorbenen Anregers und Sinnstifters Dr. Walter Jacobsen. Der Fonds dient dem Zweck, notwendige psychologische Forschungsarbeiten der Politischen Bildung zu initiieren und ihre Durchführung zu unterstützen. Dabei ist folgende Leitfrage maßgeblich: Wie kann erreicht werden, dass sich Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und in erhöhtem Maße bereit sind, sich in Staat und Gesellschaft verantwortlich und engagiert einzusetzen?

Im Rahmen der Preisverleihung werden in der Kategorie „Innovation" eine bedeutsame Forschungsleistung, in der Kategorie „Promotion" eine herausragende Dissertation und in der Kategorie „Schatzkiste" eine anwendungsbezogene Studie honoriert. Die Auszeichnungen sind mit 1.500 € (Innovation), 1.000 € (Promotion) und 500 € (Schatzkiste) dotiert.

Nach Beratung von Jury und Kuratorium wurden folgende Personen mit dem Walter-Jacobsen-Preis ausgezeichnet: 

  1. In der Kategorie „Innovation“ wurden Prof. Dr. Andreas Eis und Dr. David Salomon für die Aktualisierung von Fragestellungen einer kritisch-emanzipatorischen Politikdidaktik ausgezeichnet.

  2. Der Preis in der Kategorie „Promotion“ wurde geteilt und je zur Hälfte an Dr. Sabine Achour  für ihre  Dissertationen mit dem Titel „Bürger muslimischen Glaubens – Politische Bildung im Kontext von Migration, Integration und Islam" und an Dr. Susann Gessner für ihre Promotionsarbeit „Politikunterricht als Möglichkeitsraum - Perspektiven auf schulische politische Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ vergeben.

  3. In der Kategorie „Schatzkiste“ wurde Jessica Schattschneider für ihre Zweite Staatsexamensarbeit „Concept Maps als diagnostisches Instrument – exemplarisch untersucht in einem 9. Jahrgang am Gymnasium im Fach Politik / Wirtschaft“ ausgezeichnet.
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