Die Kriminalsierung der Künstlergruppe ist ein Skandal (Jurist Peter Rauer am 4.4.2019 im DLF)  und sollte mit der Einstellung des Verfahrens noch nicht zu Ende gekommen sein. Der Inneminister Seehofer ist aufgefordert, den unzulässigen Eingriff in der Planung des Bundeskongresses für politische Bildung im März d.J. als solchen zu benennen und sich dafür bei Dr. Ruch zu entschuldigen.

FR vom 8.4.2019:

"Das Ermittlungsverfahren gegen das Zentrum für politische Schönheit ist eingestellt. Staatsanwalt Zschächner (AfD Mitglied, Anmerkung hepe) wird dagegen von seinen Aufgaben entbunden.

Das seit 16 Monaten laufende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera gegen das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) und den Aktionskünstler Philipp Ruch ist eingestellt worden. Das teilte das ZPS über den eigenen Twitter-Account mit.

Der zuletzt wegen der Ermittlungen in Kritik geratene zuständige Staatsanwalt Martin Zschächner ist laut eines Schreibens, das die ZPS per Tweet verbreitete, „mit anderen Aufgaben in der Staatsanwaltschaft Gera betraut. Ebenso wird er von seinen Aufgaben als Pressesprecher [...] entbunden“....weiter