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5. Fachdidaktische Tagung für Geschichte und Politik – 4. und 5. 2. 2016

Das Thema „Flucht und Vertreibung“ hat in den vergangenen Monaten eine Aktualität erfahren, die noch vor einem Jahr nicht vorstellbar gewesen wäre. Tausende Menschen erreichen täglich die Europäische Union: Flüchtlinge und Vertriebene aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten, aber auch aus Afrika und Südosteuropa suchen bei uns Schutz und menschenwürdige Lebensperspektiven.....

Hier geht es zum Flyer und zur Anmeldung!

Die Bilder in den Medien erinnern an die Trecks der Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg: Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Gewalt und Elend verlassen müssen und oft
nicht mehr besitzen als sie am Leibe tragen; viele von ihnen haben ihre Angehörigen verloren oder sind von Kriegsereignissen traumatisiert.
Die aufnehmenden Länder stellt dies vor enorme Herausforderungen bei der Integration der Menschen in den Städten und Gemeinden, am Arbeitsplatz, in sozialen Einrichtungen und Schulen.
Die Tagung wird sich von den Fragenstellungen der gegenwärtigen Problemlagen leiten lassen, wobei die historischpolitischen Hintergründe des Themas den Bezugsrahmen der Debatte abbilden sollen.
Ziel des historisch geprägten Teils der Tagung ist es, die Erinnerung an die Ereignisse der Flucht und Vertreibung der Deutschen ab 1933 in einer europäischen Perspektive zu beleben. Dabei soll die historisch-politische Analyse aufzeigen, wie Mechanismen der Gewaltmigration funktionieren, aber auch, wie die Opfer dort, wo sie ankommen mit ihrer neuen Situation zurechtgekommen sind.
Im Tagungsteil der politischen Bildung sollen die Herausforderungen an die Gegenwart in den Blick genommen werden.
Dazu gehören Betrachtungen der politischen Situation der Krisengebiete und der Flüchtlinge, aber auch der Umstände der Flucht und eine Beschreibung und Analyse der gesellschaftlichen Realität.
In einem parallelen Programm jeweils für die Fächer Geschichte und Politik sollen dazu unterrichtspraktische Modelle und Materialien vorgestellt und diskutiert werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte aller Schultypen, Mitarbeiter der außerschulischen Bildung sowie der Erwachsenenbildung.

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