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Das Thema Digitalisierung fand in den vergangenen Jahren zunehmend Eingang in die Politische Bildung. Dabei wurde besonders das Internet als Ort für politische Gestaltungsprozesse in den Blick genommen. Fragen wie „Was bedeutet digitale Partizipation?“, „Wie kann ich meine Interessen im Internet vertreten und vorantreiben?“, „Welche Chancen und Gefahren stellt das Internet für die Demokratie dar?“, haben dazu beigetragen, die Bedeutung des Internets für digitale politische Teilhabe sichtbar zu machen.

Seltener vorzufinden ist allerdings die Perspektive auf das Internet bzw. die Digitalisierung als Gegenstand politischer Gestaltungsprozesse. Zusammengefasst unter dem Schlagwort „Netzpolitik“ finden sich beispielsweise folgende Fragen: „Wer gestaltet die Rahmenbedingungen für den politischen Diskurs im Internet mit welchen Interessen?“, „Welche Themenfelder fallen unter die Netzpolitik?“, „Wie kann Netzpolitik mitgestaltet werden?“. „Netzpolitik“ ist dabei eben solchen Aushandlungsprozessen, Interessenkonflikten und Regulierungsbedarfen unterlegen, wie andere Politikfelder auch und stellt damit einen wichtigen Gegenstand Politischer Bildung dar.

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Ukraine Friedenstaube

Hannover, den 23. März 2022


Liebe Kolleg*innen,


der Krieg in der Ukraine hat uns alle erschüttert und viele fühlen sich hilflos und ohnmächtig. In der konkreten Situation geht es darum, den flüchtenden Menschen schnell und unbürokratisch Hilfe zu bieten. Darüber hinaus stehen wir in den Bildungseinrichtungen vor der Herausforderung den Krieg zu thematisieren und mögliche Ängste aufzufangen sowie die Geflüchteten aufzunehmen und zu stützen.


Wir die Arbeitsgruppe „Demokratie braucht Haltung“ in der GEW Niedersachsen und der Landesverband Niedersachsen der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) e.V. haben für euch eine Sammlung mit umfangreichem Material, Hilfen und Tipps zusammengestellt. Unter anderem findet ihr etwas zum Umgang mit dem Thema im Klassenverband, Material für den Spracherwerb und allgemeine Informationen zum Umgang mit Geflüchteten sowie Adressen, an die ihr euch wenden könnt, wenn ihr Fragen habt oder selbst aktiv werden wollt.

Am 04. April 2022 fand die Aufzeichnung der zweiten Ausgabe des POLIS-Podcasts digital via ZOOM statt. Der Podcast ist ein Format der Fach- und Verbandszeitschrift POLIS, herausgegeben von der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) e.V. (www.dvpb.de)

In dieser Ausgabe haben sich Dr. Gudrun Heinrich (Universität Rostock) und Dr. Steve Kenner (Freie Universität Berlin), verantwortliche Redakteur*innen der Ausgabe und Mitglieder des Bundesvorstandes der DVPB drei Gäste eingeladen, die mit ihrer Expertise aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam die Frage diskutierten, wie sich Demokratie und Gesellschaft durch die Digitalisierung verändern und wie politische Bildung darauf reagieren kann und muss.

Die Gäste waren:

Ulrika Engler, Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung Homepage der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen: https://demokratie.niedersachsen.de/startseite/

Prof. Dr. Matthias Busch, Fachdidaktik Gesellschaftswissenschaften, Universität Trier Homepage: https://www.uni-trier.de/universitaet/fachbereiche-faecher/fachbereich-iii/faecher/geschichte/profil/fachgebiete/didaktik-der-gesellschaftswissenschaften/personen/prof-dr-matthias-busch

Dejan Mihajlović, Lehrer und Referent beim Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg Homepage: https://mihajlovicfreiburg.com/

Fachdidaktische Tagung für Geschichte und Politik

17. – 18.02.2022

Wir sind an der Planung und Umsetzung der Fachdidaktische Tagung "Geschichte(n) von Täter:innen, Opfern und Held:innen im Umfeld des Zweiten Weltkrieges - Wertungswandel und Rezeptionsgeschichte"; u.a. mit Dr. Sabine Mannitz, Prof. Dr. Sönke Neitzel, Prof. Dr. Frank Bajohr, Prof. Dr. Arndt Bauerkämper, Prof. Dr. Marc Partetzke. Außerdem beteiligen sich Lehrerinnen und Lehrer, die ihre in der Klasse erprobten Unterrichtsentwürfe zu diversen Biografien aus der Zeit des NS und des 2. Weltkriegs vorstellen. Weiterhin werden eine umfangreiche Handreichung und eine Ausstellung zum Thema vorgestellt.

Das vorläufige Tagungsprogramm könnt ihr hier einsehen. Anmeldungen ist hier möglich.

Je nach Lage der Corona-Pandemie kann die Tagung entweder hybrid oder vollständig digital durchgeführt werden.

Regionaltagungen zu demselben Thema werden noch in Oldenburg (02.03.2022) und in Lüneburg (17.03.2022) durchgeführt.

Für unsere Fachzeitschrift "Politik unterrichten", laden wir Sie und Euch herzlich zur Mitwirkung ein. Wir suchen fachwissenschaftliche und bildungspraktische Beiträge zum Thema “Transnationale Beziehungen im Fokus Politischer Bildung”.

Die Globalisierung hat die Vernetzung von Individuen, Interessengemeinschaften und Wirtschaftsakteuren sowie eines Wissenstransfers über staatliche Grenzen hinweg ermöglicht. So entstanden und entstehen neue Felder der gemeinsamen, europäischen, inter- und transnationalen gesellschaftlichen Chancen, aber auch neue Problemfelder der internationalen Zusammenarbeit. Auch die Bewältigung zentraler Konfliktfelder steht fraglos in dieser internationalen Perspektive: Der adäquaten Bekämpfung des Klimawandels, des (digitalen) Terrorismus‘ und der Coronapandemie oder der Bewältigung von Migrationsbewegungen kann nicht durch rein nationalstaatliche Lösungsansätze begegnet werden. Damit einher geht jedoch auch eine sich immer weiter ausdifferenzierende Komplexität, die Abhängigkeit von anderen Staaten und nicht zuletzt die Notwendigkeit eines transnational ausgerichteten Kompetenzprofils aller (potentiellen) Akteur*innen. Für die politische Bildung stellt sich die Aufgabe, sich im Sinne eines diskursiv-reflexiven Ansatzes mit Aspekten der transnationalen Beziehungen auseinanderzusetzen. Im Heft 1/2022 der "Politik unterrichten" möchten wir transnationale Beziehungen in den Fokus der politischen Bildung setzen und systematisch und global aus theoretischer, fachdidaktischer und bildungspraktischer Perspektive bearbeiten.

Den kompletten Call for Papers gibt es hier als PDF.

Interessierte senden bitte bis zum 30.11.2021 ein Abstract in deutscher Sprache im Umfang bis maximal 2000 Zeichen sowie eine kurze Autor*innenbiographie an redaktion[@]dvpb-nds.de

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