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Herbsttagung der DVPB: Standortbestimmung Politische Bildung

Gesellschaftspolitische Herausforderungen, Zivilgesellschaft sowie das vermeintliche Neutralitätsgebot


Die diesjährige Herbsttagung der DVPB zum Schwerpunktthema „Gesellschaftspolitische Herausforderungen, Zivilgesellschaft sowie das vermeintliche Neutralitätsgebot“ findet vom 12.-14. November am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI), Wielandstr. 8, 30169 Hannover statt und wird darüber hinaus als Onlineveranstaltung angeboten.

Wegen der aktuellen Coronasituation und der damit verbundenen Auflagen des Landes Niedersachsen wird die Tagung im Hybrid-Format durchgeführt. Aufgrund der beschränkten Zahl der möglichen Teilnehmer*innen vor Ort ist eine Anmeldung nur noch für die Teilnahme an den Online-Formaten am 13. November 2020 möglich. Die Inhalte des Programms, die für den 12. November geplant sind, werden Anfang November auf der Homepage der DVPB verfügbar sein. Auch der Tagungsabschluss und alle Tagungsergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht.

Für das Hauptprogramm mit drei verschiedenen Panels am 13. November 2020 sind noch Anmeldungen möglich.
Zur Anmeldung:

1. Melden Sie sich mit ihrem Vor- und Nachnamen per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an. Senden Sie auch eine Priorisierung bzgl. der wählbaren parallelen Panels (Ranking aller drei Panels in der Reihenfolge Ihrer Präferenz). Anmeldeschluss ist der 02.11.2020

2. Überweisen Sie bitte den Tagungsbeitrag von 20,00 Euro für DVPB Mitglieder bzw. 25,00 Euro für Nichtmitglieder mit dem Überweisungsvermerk „Herbsttagung_Nachname_Vorname“ an: DVPB IBAN: DE39 8105 3272 0033 3727 60 / BIC:NOLADE21MDG (Stadtsparkasse Magdeburg). Nach Eingang Ihrer Überweisung erhalten Sie per Mail einen Link, mit dem Sie an der Tagung teilnehmen können.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Tagung unter besonderen Bedingungen

Prof. Dr. Tonio Oeftering
(Bundesvorsitzender DVPB)

Steve Kenner
(Landesvorsitzender DVPB Niedersachen)

 

Anlässlich des 30. Jahrestages der Deutsche Einheit widmet sich die Ausgabe 2/2020 unserer Verbandszeitscchrift diesem Thema. Unser Landesvorsitzender Steve Kenner, Mitglied der POLIS-Redaktion, hat diese Ausgabe verantwortet.

Der Fokus liegt auf der Frage, inwiefern der Einigungsprozess neue Perspektiven auf die Jahre der Teilung ermöglicht und inwiefern damit Aufbruch und Umbrüche in Politik, Gesellschaft und individuellen Biografien verbunden sind.

Die hier zum Download zur Verfügung gestellt Grafik wurde von Richard Heise und Steve Kenner entwickelt und kann als Einstieg in eine Unterrichtseinheit verwendet werden. Auch die Fachtexte des Heftes eignen sich für die Nutzung im Unterricht.

 

Im Forum begründet die Journalistin und Autorin Jana Hensel in einem Interview die These, dass das Jubiläum des Mauerfalls ein Grund zum Feiern sei, der Tag der Deutsche Einheit allerdings nicht. In einem zweiten Beitrag befasst sich Rolf Wernstedt, ehemaliger Kultusminister Niedersachsens, mit sozialen, ökonomischen und politischen Vorstellungen in Ost- und Westdeutschland.

Im ersten Fachbeitrag fragt die Politikwissenschaftlerin Theresa Bechtel (Leibniz Universität Hannover) danach, welche Erkenntnisse zu Brüchen und neuen Perspektiven für die geeinte Bundesrepublik aus den zahlreichen empirischen Untersuchungen zur Deutschen Einheit geschlossen werden können. Die Erziehungswissenschaftlerin Birthe Kleber geht in ihrem Beitrag der Frage nach, inwiefern sich ein Umbruch des Gesellschaftssystems auf Bildungsbiografien von Menschen auswirken kann. Carl Deichmann (Universität Jena) wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Perspektiven, aber auch die möglicherweise unterschiedlichen Kulturen in Ost- und Westdeutschland. Die Geschichtsdidaktikerin Saskia Handro (Universität Münster) befasst sich in ihrem Beitrag mit den Herausforderungen und Chancen einer historisch-politischen Bildung zur Aufarbeitung der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung. Sie stellt die Potentiale unterschiedlicher Perspektiven auf das geteilte und das wiedervereinte Deutschland als Lernanlass heraus.

Alle Mitglieder der DVPB hatten die POLIS bereits vor den Sommerferien in ihrem Briefkasten. Nicht-Mitglieder können hier die Ausgabe als Gratis-Probeheft über den Wochenschau Verlag beziehen.

Warum sollten Corona bzw. die Covid19-Pandemie, die Proteste und damit verbundene verschwörungsideologische Erzählungen unbedingt in der Schule thematisiert werden?

Unser Landesvorsitzender, Steve Kenner, wurde zu dieser Frage von der Leibniz School of Education (LSE) in seiner Funktion als Forscher am Institut für Didaktik der Demokratie (beides Leibniz Universität Hannover) zu einem Online-Talk eingeladen. Einen Zusammenschnitt des über 90 minütigen Formats findet ihr hier.

Protest in Zeiten von Corona ist kein einfaches Thema. Durch die Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie sehen sich Personen in ihren Grundrechten eingeschränkt und möchten dagegen protestieren. Doch während die einen sich hierbei für die Grundsätze unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft einsetzen, möchten andere Widerstand gegen diese leisten. Wie schwierig die Situation werden kann, hat sich am 29.08.2020 bei den Demonstrationen in Berlin gezeigt. Wer demonstriert hier mit wem? Was bedeutet dieser Protest für unsere Demokratie? Und warum sollten sich (angehende) Lehrer*innen aller Fächer mit der aktuellen politischen Situation auseinandersetzen?

Diesen Fragen haben sich Helene Pachale für die Leibniz School of Education und Steve Kenner für das Institut für Didaktik der Demokratie am 09.09.2020 in einem Online-Talk mit anschließender Diskussion gewidmet.

Die nächste Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift Politik unterrichten wird sich mit dem Thema Verschwörungstheorien" beschäftigen. Wir suchen deshalb Beiträge von Autor*innen aus der Praxis und der Wissenschaft, die sich aus fachlicher und fachdidaktischer Perspektive dem Themenfeld Verschwörungstheorien in der Wissenschaft sowie der schulischen und außerschulischen politischen Bildung annähern. Abstracts sind einzureichen bis zum 19. Okrober 2020:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Den C4P finden Sie hier zum Download.

FachtagungOnline Fachtagung - 24. September 2020

„Autoritarismus – Herausforderungen für die politische Bildung“

Die Jahrestagung der DVPB Niedersachsen ist eine Fachtagung, die für alle Lehrkräfte des Landes Niedersachsen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt ist. Ziel des 28.Tages der Politischen Bildung ist es, aktuelle gesellschaftspolitische Herausforderungen und Themen im Feld der politischen Bildung fachlich, fachdidaktisch und schulpraktisch aufzuarbeiten und den politischen Bildnerinnen und Bildner aus Schule und außerschulischen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit zu geben, sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und mit Fachkolleginnen und -kollegen über unterrichtspraktische Umsetzungsmöglichkeiten auszutauschen.

Das Erstarken rassistischer und menschenverachtende Denkmuster in der Gesellschaft ist spürbar. Immer wieder wird im öffentlichen Diskurs der Ruf nach einer starken Führung und einer starken Hand lauter. Die Demokratie und ihre Werte sind bedroht und der Autoritarismus erfährt eine neue Stärke. Immer wieder melden sich politische Bildnerinnen und Bildner, Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen mit der Bitte um Unterstützung bei der unterrichtlichen Bearbeitung dieses Phänomens. Deshalb stellen wir das Thema Autoritarismus als Herausforderung für die Politische Bildung in den Fokus der Veranstaltung.

Die Veranstaltung kann aufgrund der durch Corona bedingten Beschränkungen nur online durchgeführt werden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 100 begrenzt! Die Tagungsgebühr beträgt 10,00 Euro.

Die Fortbildung ist in vier Abschnitte gegliedert. Am Morgen führen Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Steve Kenner, Landesvorsitzender der DVPB Niedersachsen in das Tagungsthema ein und ordnen die Bedeutung des Themas für die politische Bildung in Niedersachsen ein.

Am Vormittag wird anschließend in einem fachwissenschaftlichen Panel das Themenfeld Autoritarismus auch in Verbindung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Pluralismusvorstellungen von Jugendlichen aufgearbeitet. Hierfür wird es wissenschaftlich fundierte Inputs von Dr. Björn Milbradt (Deutsches Jugendinstitut), Prof. Dr. Hans-Dieter König (Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main) und Nico Wenzel (Universität Göttingen) geben.

In einem zweiten Panel am frühen Nachmittag werden Inputs mit praktischen Bezug zur pädagogischen Arbeit (bspw. nutzbare Apps, Unterrichtsmaterialien, usw.) folgen. Die zwei Inputs mit Referent*innen der Leibniz Universität Hannover und der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen, widmen sich den Themenfeldern: Autoritarismus im digitalen Zeitalter, Fake News, Hate Speech und Verschwörungstheorien. Im dritten Panel stehen die Lehrkräfte und die Disziplin politische Bildung im Fokus. Die Referentinnen Dr. Nkechi Madubuko und Dr. Gudrun Heinrich (Universität Rostock) werden die Rolle der Lehrkraft für eine diskriminierungsarme Schule und sowie die Rolle der politischen Bildung in der Auseinandersetzung mit autoritären Strömungen beleuchten.

Nach der erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie die entsprechenden Zugangsdaten und Passwörter via Mail.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen, dem Arbeitsbereich Politikwissenschaft & Didaktik der Politik, dem Netzwerk Lehrkräftebildung (NLF) in Göttingen und der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen statt. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Niedersächsischen Kultusministerium.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Landesverband Niedersachsen der Deutschen Vereinigung für Politischen Bildung (DVPB). Sie ist nur aufgrund des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder der DVPB möglich. Wenn Sie sich für unsere Arbeit interessieren oder unser Engagement für die politische Bildung und Demokratiebildung in Niedersachsen unterstützen wollen, informieren Sie sich gerne auf unserer Homepage: www.dvpb-nds.de Sie können unsere Arbeit auch mit einer Mitgliedschaft unterstützen. Auf unserer Website finden Sie auch einen digitalen Mitgliedsantrag: https://www.dvpb-nds.de/index.php/organisation/mitglied-werden.

Zur Anmeldung für unsere Tagung gelangen Sie über VeDaB: https://vedab.de/veranstaltungsdetails.php?vid=118294 - Für die Teilnahme müssen Sie bei der VeDaB registriert sein. Als Dienststelle müssen Sie ggf. "keine nds Schule und keine nds. Behörde" angeben (letzte Zeile im Dropdown-Fenster).

Hier finden Sie das vollständige Programm als PDF zum Download.

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