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Am 23. September 2021 findet in Kooperation mit der Universität Osnabrück der 29. Tag der Politischen Bildung des Landesverbandes Niedersachsen der DVPB als Online-Veranstaltung (evtl. auch hybrid) statt.

Inhaltlich soll sich die Tagung mit Fragen und Antworten auf Umbrüche in Politik, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft sowie deren Herausforderung für die Politische Bildung auseinandersetzen. Dabei soll der Blick auch auf die in diesen Umbrüchen angelegten Chancen für Sichterweiterungen, ein Denken über den Horizont hinaus gerichtet werden. Welches Potential erwächst aus diesen Umbrüchen für die Herstellung neuer politischer Praktiken und welche Folgen ergeben sie daraus für die Politische Bildung?

Wir bitten um Impuls- und Workshop-Beiträge, die den Blick nach vorne wagen – ob nun als utopische Hoffnung oder herrschaftskritische Vision. Erwünscht sind Beiträge, welche die aktuellen Entwicklungen (1) theoretisch aufbereiten (2) fachdidaktisch reflektieren oder in (3) bildungspraktischen Entwürfen darstellen. Wir freuen uns auf Einreichungen für Vorträge und (interaktive) Workshops.

Der Call for Papers kann hier heruntergeladen werden!

Abstracts im Umfang von max. 250 Worten bitte bis zum 17. Juli 2021 an Henrik Peitsch schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die zweite Ausgabe unserer Verbands- und Fachzeitschrift "PU - Politik Unterrichten" widmet sich in diesem Jahr dem Thema “Gesellschaftliche Ungleichheit: Perspektiven der Politischen Bildung“.

Ungleichheit ist eine allgegenwärtige Problemstellung in und zwischen Gesellschaften. Im Zuge jüngster Ereignisse zeigen sich Ungleichheitsphänomene in Form des oft zitierten „Brennglases“ wieder besonders präsent: globale Ungleichheit in der Gesundheitsversorgung, prekäre versus privilegierte Arbeitsbedingungen; Fürsorgearbeit, die sich aktuell noch stärker auf Frauen und Mütter verlagert, die im Lockdown gleichzei-tig noch mehr von häuslicher Gewalt betroffen sind oder Kinder, die durch das Distanzlernen in Verbindung mit fehlender Unterstützung immer mehr den Anschluss verlieren.

Für die politische Bildung stellt sich die Aufgabe, sich im Sinne eines diskursiv-reflexiven Ansatzes mit dem Thema Ungleichheit auseinanderzusetzen, Bilanz im Hinblick auf den gesellschaftlichen Status Quo zu zie-hen und neue politikdidaktische Ideen für die schulischen und außerschulischen Bereiche zur Auseinander-setzung mit Erscheinungsformen und Dimensionen von Ungleichheiten zu entwickeln.

Im kommenden Heft möchten wir das Thema Ungleichheit(en) systematisch und auf nationaler wie inter-nationaler Ebene aus theoretischer, fachdidaktischer und bildungspraktischer Perspektive bearbeiten.

Wir freuen uns über Beiträge, die theoretische, empirische, fachdidaktiscche und/oder bildungspraktische Perspektive.

Der gesamte Call for Papers ist hier als PDF verfügbar.

Warum sollten Corona bzw. die Covid19-Pandemie, die Proteste und damit verbundene verschwörungsideologische Erzählungen unbedingt in der Schule thematisiert werden?

Unser Landesvorsitzender, Steve Kenner, wurde zu dieser Frage von der Leibniz School of Education (LSE) in seiner Funktion als Forscher am Institut für Didaktik der Demokratie (beides Leibniz Universität Hannover) zu einem Online-Talk eingeladen. Einen Zusammenschnitt des über 90 minütigen Formats findet ihr hier.

Protest in Zeiten von Corona ist kein einfaches Thema. Durch die Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie sehen sich Personen in ihren Grundrechten eingeschränkt und möchten dagegen protestieren. Doch während die einen sich hierbei für die Grundsätze unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft einsetzen, möchten andere Widerstand gegen diese leisten. Wie schwierig die Situation werden kann, hat sich am 29.08.2020 bei den Demonstrationen in Berlin gezeigt. Wer demonstriert hier mit wem? Was bedeutet dieser Protest für unsere Demokratie? Und warum sollten sich (angehende) Lehrer*innen aller Fächer mit der aktuellen politischen Situation auseinandersetzen?

Diesen Fragen haben sich Helene Pachale für die Leibniz School of Education und Steve Kenner für das Institut für Didaktik der Demokratie am 09.09.2020 in einem Online-Talk mit anschließender Diskussion gewidmet.

coronaDie Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Auch die Arbeitswelt ist betroffen – und zwar weit über den Gesundheitssektor hinaus. Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen haben in fast allen Branchen und Berufsfeldern spürbare Auswirkungen auf die Arbeitenden.
Der Arbeitswelt-Monitor ist ein gemeinsames Projekt der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Hajo Holst) und des Netzwerks der Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen. Ziel des Monitors ist es, die Folgen der Corona-Krise in den verschiedenen Bereichen der Arbeitswelt sichtbar zu machen.
Egal, wo Sie arbeiten – Einzelhandel, Industrie, Logistik, Pflege, Kindergarten, öffentlicher Sektor, Kulturbereich oder einer anderen Branche, wir interessieren uns für Ihre Erfahrungen: Wie erleben Sie Ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise? Wie reagieren Arbeit- und Auftraggeber, welche Schutzmaßnahmen werden ergriffen und wie lassen sich Kinderbetreuung und Arbeit im Alltag verbinden?

Eingeladen zur Teilnahme sind Erwerbstätige aus allen Wirtschaftszweigen und allen Beschäftigungsformen. Bitte nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen. Die Befragung finden Sie hier!

Die Daten werden selbstverständlich anonym ausgewertet. Rückschlüsse auf konkrete Personen und Unternehmen sind nicht möglich. Wenn Sie über Folgebefragungen informiert werden wollen, können Sie sich am Ende der Befragung auf einer Mailing-Liste eintragen.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Prof. Dr. Hajo Holst: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

bildungaktuell

23.04.2020:

Schon vor der Corona-Krise waren demokratiefeindliche Kräfte laut und auch währenddessen versuchen sie aus der Verunsicherung der Menschen Kapital zu schlagen. Es ist daher von großer Bedeutung, zivilgesellschaftliche Strukturen und die öffentlich geförderte außerschulische politische Bildung nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen. Bedingt durch die Pandemie mussten auch Träger der gewerkschaftlichen und politischen Bildung ihren Präsenzbetrieb einstellen und nun ist ihre Existenz bedroht.

Die Bundesregierung hat diesen wichtigen Bereich bislang nicht explizit in die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise einbezogen. „Politische Bildung ist aber in Zeiten einer zunehmend polarisierten Gesellschaft wichtiger denn je. Gerade deshalb ist es zwingend notwendig, dass dieser Bereich ebenfalls unter den Corona-Schutzschirm der Bundesregierung kommt“, fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack.

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