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Schülerfriedenspreis
Schülerfriedenspreis

Das Niedersächsische Kultusministerium lädt alle Schulen im Land ein, sich um den Schülerfriedenspreis 2019 zu bewerben.

Worum geht es beim Schülerfriedenspreis?

Der Schülerfriedenspreis möchte Leistungen würdigen, die • dem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Kultur und Religion, der Völkerverständigung und

dem interkulturellen Dialog,

  • der Auseinandersetzung mit allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und der Vorbeugung von Gewalt,
  • der Aufarbeitung von Terrorherrschaft und Diktatur,
  • sowie dem Abbau von Vorurteilen und dem Einsatz für Zivilcourage und der Förderung des ehrenamtlichen Engagements dienen.

Welche Preise gibt es?

In der Regel wird ein erster, zweiter und dritter Preis vergeben.

Die Beiträge der Schulen können über die Schulleitung bis zum 01.10.2019 beim

Niedersächsischen Kultusministerium, Referat 23, Schiffgraben 12, 30159 Hannover
oder per E-Mail an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

eingereicht werden.

In einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau vom 11. Mai spricht der Politologe Benno Hafeneger über ein neues Interesse der Lehrer an Fragen der Demokratie und über den Umgang mit der AfD.

„Politische Bildung durch integrativen Unterricht“
Theoretische Konzepte und Beispiele für die Unterrichtspraxis

Programm:

ab 8:30 Uhr  Anmeldung –  Empfang

Besuch der Schulbuchausstellung verschiedener Verlage

9:15 bis 10:00 Uhr  Eröffnung und Grußworte

Prof. Dr. Tonio Oeftering
1. Vorsitzender der DVPB e.V.
Landesverband Niedersachsen

Prof. Dr. Dirk Lange
AGORA Politische Bildung – LUH

Claudia Schanz, MR'in (angefragt)
Referat 23 - Nds. Kultusministerium

10:00 bis 11:30 Uhr - Vorträge

„Bildung für eine Gemeinsinn-Ökonomie – Befähigung zu lebenspraktischer Urteilskraft und Klugheit im Zeitalter der Globalisierung"
Prof. Dr. Silja Graupe  
Professur für Ökonomie und Philosophie Leiterin des Instituts für Ökonomie Cusanus Hochschule     

"Leitperspektive Soziologie oder Sozialwissenschaft?"
Prof. Dr. Reinhold Hedtke
Seniorprofessor am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Industrie 4.0 und die Herausforderungen für die Arbeitswelt“
Prof. Dr. Philipp Staab
Humboldt Universität zu Berlin/Einstein Center Digital Future (ECDF) – Lehrgebiet Soziologie der Zukunft der Arbeit

11:30 Uhr  Kaffeepause

12:00 bis 13:00 Uhr

Diskussion der Vorträge Moderation Prof. Dr. Tonio Oeftering

13:00 bis 14:00 Uhr  Mittagspause

14:00 bis 16:00 Uhr  Workshops im Nebengebäude der Mensa, Schneiderberg 50

  • Julia Bekurs: „Berufliche Orientierung im Unterrichtsfach Politik-Wirtschaft – Ein Erfahrungsaustausch“ Sek II
  • Prof. Dr. Thilo Harth: „Mit ’Design Thinking’ integrativ komplexe politische Fragestellungen angehen“ (max. 20 TN)
  • Helene Bergmann M.A.: Das Thema Klimawandel als Gegenstand des integrativen gesellschaftswissenschaftlichen/politischen Unterrichts – SEK I (max. 25 TN)
  • Pia Frede, Dr. Justus Goldmann: „Große Transformation“ im Unterricht? Ansätze und Problemlagen einer Politik der Nachhaltigkeit als Herausforderung für problemorientiert-fächerverbindenden Unterricht. – Sek II (max. 25 TN)

Hier können Sie sich online anmelden!

Hier finden Sie den Flyer!

Die Kriminalsierung der Künstlergruppe ist ein Skandal (Jurist Peter Rauer am 4.4.2019 im DLF)  und sollte mit der Einstellung des Verfahrens noch nicht zu Ende gekommen sein. Der Inneminister Seehofer ist aufgefordert, den unzulässigen Eingriff in der Planung des Bundeskongresses für politische Bildung im März d.J. als solchen zu benennen und sich dafür bei Dr. Ruch zu entschuldigen.

FR vom 8.4.2019:

"Das Ermittlungsverfahren gegen das Zentrum für politische Schönheit ist eingestellt. Staatsanwalt Zschächner (AfD Mitglied, Anmerkung hepe) wird dagegen von seinen Aufgaben entbunden.

Das seit 16 Monaten laufende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera gegen das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) und den Aktionskünstler Philipp Ruch ist eingestellt worden. Das teilte das ZPS über den eigenen Twitter-Account mit.

Der zuletzt wegen der Ermittlungen in Kritik geratene zuständige Staatsanwalt Martin Zschächner ist laut eines Schreibens, das die ZPS per Tweet verbreitete, „mit anderen Aufgaben in der Staatsanwaltschaft Gera betraut. Ebenso wird er von seinen Aufgaben als Pressesprecher [...] entbunden“....weiter

Ergebnisse einer Grundsatztagung*der Universität Kassel und der Evangelischen Akademie Hofgeismar im Oktober 2018: Gesellschaften in Europa driften auseinander, Parteiensysteme sind erschüttert, globale Entwicklungen verursachen Ängste und Verunsicherung. Viele Menschen suchen Antworten im Rückzug auf nationale Räume, illiberale und autoritäre Führungen. Menschenverachtung und Hass verbreiten sich in den vermeintlich „sozialen“ Medien. Diskriminierungen, Menschenfeindlichkeit, die Relativierung der NS-Verbrechen und Antisemitismus finden sich nicht nur „an den Rändern“, sondern auch „in der Mitte“ der Gesellschaft. Eine große Distanz und Ablehnung von politischen Akteuren, Institutionen, Medien und öffentlichen Diskursen bedrohen demokratische Verfahren. Diese Phänomene spiegeln gesellschaftliche Konflikte und verweisen zugleich auf offenkundige Defizite und einen dringenden Handlungsbedarf zur Stärkung Politischer Bildung in der Schule. Mit häufig lediglich einer Unterrichtsstunde/Woche ab Klasse 8, die in Haupt- und Realschulen sowie in beruflichen Schulen zwischen 50 und 80 % fachfremd unterrichtet wird, können Schulen ihren demokratischen Bildungsauftrag nicht gerecht werden. Die folgenden Forderungen richten sich an bildungspolitische Akteure in den Landtagen, Fachverbänden und Gewerkschaften sowie an Universitäten, Studienseminare, Aus- und Weiterbil-dungsinstitutionen. Die vollständige Erklärung von Hofgeismar finden Sie hier!

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