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Ziele und Aufgaben

Die „Deutsche Vereinigung für Politische Bildung“ (DVPB) ist der Fachverband für Politische Bildung in Deutschland, ein überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehrern, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen, die in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung politisches Lernen im weitesten Sinn vermitteln.

Politische Bildung ist für uns als Grundlage einer Demokratie unerlässlich, deswegen setzen wir uns als Interessenvertretung bei der Landesregierung und den Institutionen der Lehrerfortbildung für eine angemessene Vermittlung sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Politik, Wirtschaft, Soziologie) ein. Durch ständigen Erfahrungs- und Informationsaustausch, eigene Zeitschriften, Fortbildungen und Tagungen bemühen wir uns die Politikvermittlung zu verbessern.

Zum Selbstverständnis des Landesverbandes:

"Die DVPB NW wendet sich gegen jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Wir stellen uns mit unserer Arbeit in den Dienst einer pluralistischen und weltoffenen Gesellschaft, in der gesellschaftliche Konflikte politisch und mit friedlichen Mitteln ausgetragen werden."

Politische Bildung stärken

Politische Bildung schützen

Politische Bildung in der Verfassung verankern

Mit einem offenen Brief haben wir an die Landesregierung und den Niedersächsischen Landtag die Forderung gerichtet politische Bildung in der Landesverfassung zu verankern.

Nur in 4 von 16 Bundesländern hat politische Bildung keinen Verfassungsrang!

Leider räumt auch Niedersachsen diesem wichtigen Bildungsziel keinen Verfassungsrang ein. Doch die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Bedeutung der politischen Bildung für unsere Demokratie hervorheben und ihr den Stellenwert einräumen, den sie verdient hat, um sie nachhaltig zu schützen.

Politische Bildung muss in die Landesverfassung aufgenommen werden!

In den vergangenen Jahren haben wir vermehrt Angriffe auf die schulische und außerschulische politische Bildung erlebt. Hervorzuheben ist dabei die Diskussion um ein vermeintliches Neutralitätsgebot. Auch als Unterrichtsfach ist Politische Bildung deutschlandweit gefährdet. Zuletzt haben Die Unterrichtszeit für das Fach wird immer wieder gekürzt und Politische Bildung ist auf der Stundentafel vieler Schülerinnen und Schüler
marginalisiert.

Die Krise führt uns noch einmal deutlich vor Augen: es braucht gelebte Solidarität, aber auch die Fähigkeit zur kritischen Reflexion, zur Analyse, Urteilsbildung und Handlungsfähigkeit.

Wir sind überzeugt, dass der Schutz der politischen Bildung als Bildungsziel und als Unterrichtsfach nicht abhängig von wechselnden Mehrheiten und schulpolitischen Strategien der jeweils regierenden Parteien sein darf. Daher fordern wir den Landtag in Niedersachsen dazu auf politische Bildung als Bildungsziel und als Unterrichtsfach in die Landesverfassung aufzunehmen und diesem zentralen Bildungsauftrag damit Verfassungsrang zu verleihen.

Wir brauchen politische Bildung – in der Schule und darüber hinaus.

Wir brauchen eure Unterstützung!

Wenn ihr uns bei dieser Initiative unterstützen wollt, dann meldet euch gerne direkt bei unserem Landesvorsitzenden:
Dr. Steve Kenner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

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