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Fachtagung am Donnerstag, 27. September 2018 von 9:30 h bis 16:30 im Werkhof Hannover

Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Die Fachtagung gibt einen Überblick über deren verschiedene Formen und Ausprägungen (Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Neo-Salafismus, Sexismus, Trans-/Homophobie, Antiromaismus).

Im Rahmen von Workshops wird thematisiert und diskutiert, wie sich die unterschiedlichen Ideologien der Ungleichwertigkeit auch in der Schule äußern können. Es werden praktische Konzepte vorgestellt, wie in der Schule mit diesen Einstellungen und Haltungen pädagogisch umgegangen werden kann. Gemeinsam wird diskutiert, wie eine demokratische Schule der Vielfalt der Herausbildung und Verfestigung von Ideologien der Ungleichwertigkeit und einer möglichen Radikalisierung junger Menschen pädagogisch vorbeugen kann. Der Schlüssel hierzu ist es, allen Schülerinnen und Schülern Partizipation und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen und Gemeinschaftsangebote zu machen.

Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10.

Veranstalter sind das Niedersächsische Kultusministerium und das Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

Hier geht es zur Anmeldung!

„Ist das noch Politische Bildung…?
Neue didaktisch‐methodische Zugänge in der politischen Bildung.“

Der 26. Niedersächsische Tag der Politischen Bildung des Landesverbands Niedersachsen findet am 20. September in den Räumen der Leibniz Universität Hannover statt. Die Veranstaltung beginnt um 8:30 h und endet um 16:00 h.

Am Vormittag finden zwei Hauptvorträge statt:

„Jenseits der Globalisierung? Globale Kräfteverschiebungen und nationalistischer Populismus“
Professor Dr. Hans-Jürgen Bieling
Universität Tübingen

„Kunst und Politik – Neue didaktisch-methodische Zugänge in der politischen Bildung“
Professorin Dr. Anja Besand  –
Universität Dresden

Am Nachmittag finden vier Panon deels statt:

Panel I In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen: „Spot On – Demokratie auf der Spur“ (Maximal 15 Teilnehmer*Innen!)

Panel II: Brechts Lehrstücke – ein Format für die politisch ästhetische  Bildung.   (Maximal 15 Teilnehmer*Innen!)  

Panel III: Culture on the Road – Archiv der Jugendkulturen                          

Panel IV: OPENION – Bildung für eine starke Demokratie

Hier finden Sie den Flyer!

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Veranstaltung wird vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert und vom
Institut für Didaktik der Demokratie – LUH und uniplus – LUH unterstützt und findet
in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen statt.

 

vlr: Petra Emmerich-Kopatsch, Landtagsvizepräsidentin, Mareike Wulf MdL CDU, Björn Foersterling MDL FDP,
Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Prof. Dr. Harald Welzer, Prof. Rolf Wernstedt, Prof. Dr. Dirk Lange
Foto: C.C.Sievers

Am 25.04.2018 fand im Leibnizhaus Hannover die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 50jährigen Bestehens des Landesverbands Niedersachsen der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) statt.

Prof. Dr. Tonio Oeftering, der seit September 2017 Landesvorsitzender Verbands ist, begrüßte die Gäste, bevor der Niedersächsische Kultusministers Grant Hendrik Tonne, die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags Petra Emmerich-Kopatsch sowie der DVPD-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dirk Lange jeweils ein Grußwort hielten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung warf zunächst der ehemalige Kultusminister, Landtagspräsident und DVPB-Landesvorsitzende Prof. Rolf Wernstedt einen Blick zurück auf 50 Jahre DVPB Niedersachsen, bevor als abschließender Redner Prof. Dr. Harald Welzer den Festvortrag mit dem Titel „Anleitung zum selbst denken. Politische Bildung für eine offene Gesellschaft“ hielt.

Ein Forscherteam der Universität Bielefeld unter der Leitung von Prof. Reinhold Hedtke hat herausgefunden, dass an NRWs Schulen in der Sekundarstufe I für politische Themen im Unterricht pro Woche gerade mal 17 bis 20 Minuten bleiben. Reicht das aus? – Eine Sendung des WDR 5 – Tagesgespräch.

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen will Mitarbeiter*Innen  von Präventionsprojekten gegen Rechtsextremismus oder Salafismus durch den Verfassungsschutz überprüfen lassen. Das Argument: Kein Geld für Leute, die selbst extremistische Einstellungen haben! Ein Generalverdacht wird hier als Begründung für eine neue Form der „Regelanfrage“ mißbraucht.

Appell an den Hessischen Landtag

Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 7. 12. 2017

„Ein klarer Misstrauensbeweis“ FR-Interview mit Bernd Overwien, Vorsitzender der DVPB Hessen. 

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