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In einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau vom 11. Mai spricht der Politologe Benno Hafeneger über ein neues Interesse der Lehrer an Fragen der Demokratie und über den Umgang mit der AfD.

Programm:

Vormittag:

Fachvorträge mit Diskussionsrunden

„Bildung für eine Gemeinsinn-Ökonomie – Befähigung zu lebenspraktischer Urteilskraft und Klugheit im Zeitalter der Globalisierung"
Prof. Dr. Silja Graupe  
Professur für Ökonomie und Philosophie Leiterin des Instituts für Ökonomie Cusanus Hochschule     

"Leitperspektive Soziologie oder Sozialwissenschaft?"
Prof. Dr. Reinhold Hedtke
Seniorprofessor am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Arbeitstitel: „Industrie 4.0 und die Herausforderungen für die Arbeitswelt“
Prof. Dr. Philipp Staab
Humboldt Universität zu Berlin/Einstein Center Digital Future (ECDF) – Lehrgebiet Soziologie der Zukunft der Arbeit

Am Nachmittag finden vier Workshops statt:

  • Julia Bekurs: „Berufliche Orientierung im Unterrichtsfach Politik-Wirtschaft – Ein Erfahrungsaustausch“
  • Prof. Dr. Thilo Harth: „Mit ’Design Thinking’ integrativ komplexe politische Fragestellungen angehen“ – BBS (max. 20 TN)
  • Helene Bergam, M.A.: „Potentiale integrativer politischer Bildung am Beispiel des Themas Klimawandel" – Sek I (max. 25 TN)
  • Pia Frede/Dr. Justus Goldmann: „Große Transformation“ im Unterricht? Ansätze und Problemlagen einer Politik der Nachhaltigkeit als Herausforderung für problemorientiert-fächerverbindenden Unterricht.– Sek II (max. 25 TN)

Einladung und Programm folgen zeitnah!

Die Kriminalsierung der Künstlergruppe ist ein Skandal (Jurist Peter Rauer am 4.4.2019 im DLF)  und sollte mit der Einstellung des Verfahrens noch nicht zu Ende gekommen sein. Der Inneminister Seehofer ist aufgefordert, den unzulässigen Eingriff in der Planung des Bundeskongresses für politische Bildung im März d.J. als solchen zu benennen und sich dafür bei Dr. Ruch zu entschuldigen.

FR vom 8.4.2019:

"Das Ermittlungsverfahren gegen das Zentrum für politische Schönheit ist eingestellt. Staatsanwalt Zschächner (AfD Mitglied, Anmerkung hepe) wird dagegen von seinen Aufgaben entbunden.

Das seit 16 Monaten laufende Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera gegen das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) und den Aktionskünstler Philipp Ruch ist eingestellt worden. Das teilte das ZPS über den eigenen Twitter-Account mit.

Der zuletzt wegen der Ermittlungen in Kritik geratene zuständige Staatsanwalt Martin Zschächner ist laut eines Schreibens, das die ZPS per Tweet verbreitete, „mit anderen Aufgaben in der Staatsanwaltschaft Gera betraut. Ebenso wird er von seinen Aufgaben als Pressesprecher [...] entbunden“....weiter

Ergebnisse einer Grundsatztagung*der Universität Kassel und der Evangelischen Akademie Hofgeismar im Oktober 2018: Gesellschaften in Europa driften auseinander, Parteiensysteme sind erschüttert, globale Entwicklungen verursachen Ängste und Verunsicherung. Viele Menschen suchen Antworten im Rückzug auf nationale Räume, illiberale und autoritäre Führungen. Menschenverachtung und Hass verbreiten sich in den vermeintlich „sozialen“ Medien. Diskriminierungen, Menschenfeindlichkeit, die Relativierung der NS-Verbrechen und Antisemitismus finden sich nicht nur „an den Rändern“, sondern auch „in der Mitte“ der Gesellschaft. Eine große Distanz und Ablehnung von politischen Akteuren, Institutionen, Medien und öffentlichen Diskursen bedrohen demokratische Verfahren. Diese Phänomene spiegeln gesellschaftliche Konflikte und verweisen zugleich auf offenkundige Defizite und einen dringenden Handlungsbedarf zur Stärkung Politischer Bildung in der Schule. Mit häufig lediglich einer Unterrichtsstunde/Woche ab Klasse 8, die in Haupt- und Realschulen sowie in beruflichen Schulen zwischen 50 und 80 % fachfremd unterrichtet wird, können Schulen ihren demokratischen Bildungsauftrag nicht gerecht werden. Die folgenden Forderungen richten sich an bildungspolitische Akteure in den Landtagen, Fachverbänden und Gewerkschaften sowie an Universitäten, Studienseminare, Aus- und Weiterbil-dungsinstitutionen. Die vollständige Erklärung von Hofgeismar finden Sie hier!

Im Jahr 2014 entzog das Finanzamt Frankfurt der globalisierungskritischen Organisation Attac den Status der Gemeinnützigkeit. Ein zentrales Argument lautete dabei, Attac beschränke sich nicht auf die satzungsmäßigen Zwecke, darunter auch Bildungsarbeit ('Volksbildung'). Vielmehr mische sich die Organisation, unter anderem mit den Forderungen nach einer Finanztransaktionssteuer und der Schließung von Steueroasen, in die Tagespolitik ein. Dagegen hat Attac vor dem Hessischen Finanzgericht geklagt. Dieses entschied in November 2016, Attac sei sehr wohl gemeinnützig und begründete dies unter anderem wie folgt:

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