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Fachtagung am Donnerstag, 27. September 2018 von 9:30 h bis 16:30 im Werkhof Hannover

Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit sind bis weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Die Fachtagung gibt einen Überblick über deren verschiedene Formen und Ausprägungen (Rassismus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit, Neo-Salafismus, Sexismus, Trans-/Homophobie, Antiromaismus).

Im Rahmen von Workshops wird thematisiert und diskutiert, wie sich die unterschiedlichen Ideologien der Ungleichwertigkeit auch in der Schule äußern können. Es werden praktische Konzepte vorgestellt, wie in der Schule mit diesen Einstellungen und Haltungen pädagogisch umgegangen werden kann. Gemeinsam wird diskutiert, wie eine demokratische Schule der Vielfalt der Herausbildung und Verfestigung von Ideologien der Ungleichwertigkeit und einer möglichen Radikalisierung junger Menschen pädagogisch vorbeugen kann. Der Schlüssel hierzu ist es, allen Schülerinnen und Schülern Partizipation und Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen und Gemeinschaftsangebote zu machen.

Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Beratungslehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10.

Veranstalter sind das Niedersächsische Kultusministerium und das Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ).

Hier geht es zur Anmeldung!

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