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Eröffnungspanel mit Tonio Oeftering
Eröffnungspanel mit Tonio Oeftering

Vom 07.-09. März 2019 fand der 14. Bundeskongress Politische Bildung in Leipzig statt. Er stand unter dem Titel "Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft". Im Vorfeld der Veranstaltung sorgte das Bundesinnenministerium für einen Eklat. Sie wies die Bundeszentrale an, Philipp Ruch vom „Zentrum für politische Schönheit“, wieder auszuladen. Während der Veranstaltung wurde insbesondere in der Sektion 12 - "Bitte schön aufmucken! Kunst als Politik und politisch Bildung" - , für das Ruch als Teilnehmer des Panels eingeladen wurde, die Intervention des Ministeriums - auch kontrovers - diskutiert und auch als Affront gegenüber der Intention der Tagung und im Widerspruch zum allgemeinen Verständnis von Kunst und Politik gesehen. Auch in der Presse erhoben sich Proteste (zum Beispiel: FR vom 6.3.2019, WELT vom 8.3.2019: Rede die Ruch halten wolte: Das Ende der Toleranzpolitik, SDZ vom 8.3.2019.
Der Bundesverband der DVPB hat auf seiner Website eine Stellungnahme veröffentlicht, in dem er die Aktion des Innenministeriums als unangemessen bezeichnet.

 

Programmentwurf:

Vormittag:

Fachvorträge mit Diskussionsrunden

Arbeitstitel: „(Sozio)-ökonomische Perspektive des politischen Unterrichts“
Prof. Dr. Silja Graupe  
Professur für Ökonomie und Philosophie Leiterin des Instituts für Ökonomie Cusanus Hochschule     

Arbeitstitel: „Soziologische Perspektive des politischen Unterrichts“
Prof. Dr. Reinhold Hedtke
Professur für Wirtschaftssoziologie und Didaktik der Sozialwissenschaften Universität Bielefeld

Arbeitstitel: „Industrie 4.0 und die Herausforderungen für die Arbeitswelt“
Prof. Dr. Philipp Staab
Humboldt Universität zu Berlin/Einstein Center Digital Future (ECDF) – Lehrgebiet Soziologie der Zukunft der Arbeit

Am Nachmittag finden vier Panels statt:

  • „Berufsorientierung im Politikunterricht?“ - Erfahrungen mit dem neuen Erlass „Berufliche Orientierung an allgemeinbildenden Schulen“ vom 17.09.2018
  • „’Design Thinking’ als Herausforderung für die Politische Bildung und Berufspädagogik“
  • „Integrativer politischer/sozialwissenschaftlicher Unterricht in der Praxis“ – Sek I
  • „Agenda 2030“ - Sek II

Einladung und Programm folgen zeitnah!

„Ist das noch Politische Bildung…?
Neue didaktisch‐methodische Zugänge in der politischen Bildung.“

Der 26. Niedersächsische Tag der Politischen Bildung des Landesverbands Niedersachsen findet am 20. September in den Räumen der Leibniz Universität Hannover statt. Die Veranstaltung beginnt um 8:30 h und endet um 16:00 h.

Am Vormittag finden zwei Hauptvorträge statt:

„Jenseits der Globalisierung? Globale Kräfteverschiebungen und nationalistischer Populismus“
Professor Dr. Hans-Jürgen Bieling
Universität Tübingen

„Kunst und Politik – Neue didaktisch-methodische Zugänge in der politischen Bildung“
Professorin Dr. Anja Besand  –
Universität Dresden

Am Nachmittag finden vier Panon deels statt:

Panel I In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen: „Spot On – Demokratie auf der Spur“ (Maximal 15 Teilnehmer*Innen!)

Panel II: Brechts Lehrstücke – ein Format für die politisch ästhetische  Bildung.   (Maximal 15 Teilnehmer*Innen!)  

Panel III: Culture on the Road – Archiv der Jugendkulturen                          

Panel IV: OPENION – Bildung für eine starke Demokratie

Hier finden Sie den Flyer!

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Veranstaltung wird vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert und vom
Institut für Didaktik der Demokratie – LUH und uniplus – LUH unterstützt und findet
in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen statt.

 

vlr: Petra Emmerich-Kopatsch, Landtagsvizepräsidentin, Mareike Wulf MdL CDU, Björn Foersterling MDL FDP,
Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Prof. Dr. Harald Welzer, Prof. Rolf Wernstedt, Prof. Dr. Dirk Lange
Foto: C.C.Sievers

Am 25.04.2018 fand im Leibnizhaus Hannover die Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 50jährigen Bestehens des Landesverbands Niedersachsen der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) statt.

Prof. Dr. Tonio Oeftering, der seit September 2017 Landesvorsitzender Verbands ist, begrüßte die Gäste, bevor der Niedersächsische Kultusministers Grant Hendrik Tonne, die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags Petra Emmerich-Kopatsch sowie der DVPD-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Dirk Lange jeweils ein Grußwort hielten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung warf zunächst der ehemalige Kultusminister, Landtagspräsident und DVPB-Landesvorsitzende Prof. Rolf Wernstedt einen Blick zurück auf 50 Jahre DVPB Niedersachsen, bevor als abschließender Redner Prof. Dr. Harald Welzer den Festvortrag mit dem Titel „Anleitung zum selbst denken. Politische Bildung für eine offene Gesellschaft“ hielt.

Ein Forscherteam der Universität Bielefeld unter der Leitung von Prof. Reinhold Hedtke hat herausgefunden, dass an NRWs Schulen in der Sekundarstufe I für politische Themen im Unterricht pro Woche gerade mal 17 bis 20 Minuten bleiben. Reicht das aus? – Eine Sendung des WDR 5 – Tagesgespräch.

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