3917801.jpg
Aktuelle Seite: Home

Ziele und Aufgaben

Die „Deutsche Vereinigung für Politische Bildung“ (DVPB) ist der Fachverband für Politische Bildung in Deutschland, ein überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehrern, von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen, die in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung politisches Lernen im weitesten Sinn vermitteln.

Politische Bildung ist für uns als Grundlage einer Demokratie unerlässlich, deswegen setzen wir uns als Interessenvertretung bei der Landesregierung und den Institutionen der Lehrerfortbildung für eine angemessene Vermittlung sozialwissenschaftlicher Disziplinen (Politik, Wirtschaft, Soziologie) ein. Durch ständigen Erfahrungs- und Informationsaustausch, eigene Zeitschriften, Fortbildungen und Tagungen bemühen wir uns die Politikvermittlung zu verbessern.

Zum Selbstverständnis des Landesverbandes:

"Die DVPB NW wendet sich gegen jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Wir stellen uns mit unserer Arbeit in den Dienst einer pluralistischen und weltoffenen Gesellschaft, in der gesellschaftliche Konflikte politisch und mit friedlichen Mitteln ausgetragen werden."

PU 1/2016

Inhalt - Download der Gesamtausgabe

Editorial

Fachbeiträge

Henrik Peitsch
Politik unterrichten im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Fauser

DVPB Landesverband Niedersachsen
Ankündigung/Programm: 24. Niedersächsischer Tag der Politischen Bildung
Donnerstag, 29. September 2016 – Leibniz Universität Hannover

Michael Zürn
Solidarität muss erstritten werden - Die Flüchtlingskrise zwingt Europa zur offenen Auseinandersetzung

Matthias Hoesch
Gerechtigkeit in der Flüchtlingskrise unter nichtidealen Bedingungen

Christel Kumbruck
Interkulturelle Kompetenz aus psychologischer Sicht

Markus Tiedemann
Die Stunde des Ethikunterrichts

Werner Ruf
Zurück zu alter Größe? Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik im Zeichen von „Verantwortung“

Ankündigung - DVPB NRW in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Wochenendseminar zum Thema ARGUMENTIEREN GEGEN STAMMTISCHPAROLEN

Unterricjhtspraxis

Karim Fereidooni
Didaktik der Rassismuskritik für die  Politische Bildung?!

Philipp Legrand
Das Feriensprachcamp in Bergen - ein Vehikel zur Förderung von Partizipation

Daniel Fischer
Nachhaltiger Konsum als Bildungsherausforderung: Perspektiven für die Gestaltung von Schule und Unterricht

Buchbesprechungen

Gerhard Himmelmann
Autorengruppe Fachdidaktik

Was ist gute politische Bildung?

Hans-Wolfram Stein
Demokratisch handeln im Politikunterricht.

Mitteilungen/Informationen

Gotthard Breit
Nachruf für Walter Gagel

DVPB Bundesvorstand
Demokratie stärken – Politische Bildung ausbauen

Paulina Lanäus, Rosa Siekmann und Katharina Studtmann
"Kratzer am Demokratiemodell" - eine Veranstaltung zu Ehren von Prof. Dr. Peter Massing

Georg Vobruba
„Der Skandal fängt an“ – Editorial in der Zeitschrift SOZIOLOGIE

DVPB Landesverband Niedersachsen
Empfehlung für die Neugründung der Landeszentrale für politische Bildung

Anzeige – BÖCKLER IMPULS – Hans Böckler Stiftung

24. Nds. Tag der Politischen Bildung

„Zukunft Europa!?
Aktuelle Herausforderungen für die politische Bildung!“

Donnerstag, 29. September 2016
8:30 bis 16:00 Uhr
Leibniz Universität Hannover
Schneiderberg 1B, 30167 Hannover, Institut für Organische Chemie OCI, Hörsaal 056
Klaus Stuttmann

Hier geht es zur Online-Anmeldung! - Hier können Sie den Flyer downlaoden!

Landtag: neue Landeszentrale für politische Bildung

Neue Presse Hannover vom 14. April 2016
Der niedersächsische Landtag hat beschlossen, dass das Land sich wieder eine Landeszentrale für politische Bildung leistet. Der Beschluss fiel einstimmig, auch die Opposition war am Ende dafür. Doch kann damit wirklich der wachsende Extremismus gestoppt werden? ….weiter

Landeszentrale für politische Bildung

Pressemitteilung

Anhörung im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur: „Demokratie braucht politische Bildung“ – Niedersachsen braucht wieder eine Landeszentrale für politische Bildung! am 25. Januar 2016

In der Anhörung im niedersächsischen Landtag unterstützte Henrik Peitsch, Landesgeschäftsführer der  DVPB Niedersachsen, den Antrag der rot-grüne Landesregierung zur Einrichtung einer neuen Landeszentrale für politische Bildung.  Er begrüßte auch die Tatsache, dass nunmehr auch die Abgeordneten der CDU keine Blockadehaltung zeigten und offensichtlich die Gründung unterstützen. Wenn auch mit einzelnen Beiträgen von seiten der CDU versuchten wurde, die insgesamt sehr sachbezogen geführte Anhörung auf Nebenkampfplätze zu leiten. So wurden die Anspielungen auf die Stellenvergabe und mögliche „Postenversorgung“ sowie auf die Finanzierbarkeit nicht oder nur am Rande angesprochen. 
Henrik Peitsch verwies auch auf die gute Arbeit der ehemaligen Landeszentrale. Die Auflösung im Jahr 2004 erfolgt nicht aufgrund der Qualität ihrer Tätigkeit. Er machte deshalb auch deutlich, dass die Entscheidung über die Ausstattung der neuen Zentrale nicht haushaltstechnischen Erwägungen zum Opfer fallen dürfe. Es müssten für die Neugründung organisatorische und inhaltliche Ressourcen bestehender Landeseinrichtungen genutzt werden. Auch die Unabhängigkeit der Zentrale müsse sichergestellt werden. Eine erneute Auflösung durch einen Mehrheitsbeschluss einer Landesregierung müsse ausgeschlossen werden. Die DVPB schlägt deshalb eine organisatorische Anbindung an den Landtag vor.„
Die LZ sollte ein Forum für gesellschaftspolitische Diskurse sein, in denen aktuelle politische Ereignisse kontrovers mit möglichst  vielen gesellschaftlichen Akteuren diskursiv thematisiert werden – pluralistisch, multiperspektivisch und interdisziplinär – dies können weder Lehrerfortbildungen noch Bildungsangebote der freien Träger leisten.“, so Henrik Peitsch.

Interview mit OSRadio am 26. Januar 2016!

Zum Seitenanfang